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Individualsoftware Schweiz

Individualsoftware Schweiz

Individualsoftware lohnt sich selten, weil ein Unternehmen etwas Besonderes will — sondern weil ein Ablauf, der Geld verdient, in kein Standardprodukt passt. Wir bauen genau diesen Teil: als Webapplikation, als internes Werkzeug oder als Erweiterung Ihrer bestehenden Branchensoftware.

Einleitung

Was Sie auf dieser Seite erwartet

Zwischen Standardsoftware und Enterprise-Softwarehaus klafft im Schweizer KMU-Markt eine Lücke. Unterhalb davon läuft vieles auf Excel-Dateien und E-Mail-Ketten, oberhalb beginnen Projekte, die für einen Betrieb mit zehn bis fünfzig Mitarbeitenden weder finanzierbar noch nötig sind. Low-Code-Plattformen wie Ninox haben diese Lücke in den letzten Jahren verschoben: Was früher eine Individualentwicklung über Monate erforderte, lässt sich heute in Wochen abbilden — vorausgesetzt, jemand entwirft das Datenmodell sauber, statt eine Tabelle nachzubauen. Genau daran scheitern viele Projekte, nicht an der Technik. Hinzu kommt ein Schweizer Sonderfaktor: Datenhaltung, Hosting-Standort und die Frage, wer im Ernstfall Zugriff hat, sind hier oft wichtiger als der Funktionsumfang.

Für wen geeignet

Schweizer KMU, die einen Ablauf digitalisieren wollen, für den es keine passende Standardlösung gibt — oder deren Branchensoftware genau an der entscheidenden Stelle nicht mitmacht.

Wann es nicht passt

  • Enterprise-Vorhaben mit mehreren parallel arbeitenden Entwicklerteams
  • Projekte, für die eine fertige Standardlösung den Zweck erfüllt
  • Übernahme von bestehendem Code ohne Dokumentation und ohne Zugang zu den Vorentwicklern

Herausforderungen

Welche Probleme lösen wir?

Typische Ausgangssituationen, auf die wir bei Schweizer KMU stossen.

Zentrale Abläufe hängen an gewachsenen Excel-Dateien, die nur eine Person wirklich versteht

Die Branchensoftware deckt achtzig Prozent ab, aber nicht die zwanzig, auf die es ankommt

Zwischen Anfrage, Offerte und Ausführung wird dieselbe Information mehrfach erfasst

Offerten von Softwarehäusern sind auf Enterprise-Grösse kalkuliert

Sorge, nach dem Go-Live mit einer Lösung dazustehen, die niemand mehr warten kann

Vorgehen

Unsere Vorgehensweise

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    1. Ablauf aufnehmen statt Funktionen sammeln

    Wir setzen uns mit den Personen zusammen, die den Prozess täglich ausführen, und schreiben auf, wie er wirklich läuft — nicht, wie er laufen sollte. Aus dieser Aufnahme ergibt sich fast immer, dass nur zwei oder drei Stellen tatsächlich Zeit kosten. Genau die werden zum Projektumfang, der Rest bleibt, wie er ist.

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    2. Machbarkeit und Architekturentscheid

    Bevor eine Zeile Code entsteht, klären wir, ob es dafür bereits ein fertiges Produkt gibt. Fällt der Entscheid auf Individualentwicklung, legen wir fest, worauf sie aufsetzt: Low-Code wie Ninox für datengetriebene interne Abläufe, eine eigene Webapplikation dort, wo Oberfläche, Rechte oder Kundenzugriff zählen.

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    3. Umsetzung in Ausbaustufen

    Die erste Stufe geht produktiv, sobald sie einen echten Arbeitsschritt abnimmt — nicht erst, wenn alles fertig ist. So sehen Sie früh, ob die Lösung im Alltag trägt, und Änderungen kosten noch wenig. Was sich in der Praxis als unnötig erweist, wird gar nicht erst gebaut.

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    4. Betrieb, Dokumentation und Übergabe

    Zugänge, Repository und Hosting laufen auf Ihren Namen. Datenmodell und Aufbau werden so dokumentiert, dass auch ein anderer Entwickler damit weiterarbeiten kann. Ob wir den Betrieb danach übernehmen, entscheiden Sie — es ist keine Voraussetzung dafür, dass die Software weiterläuft.

Leistungsumfang

Was wir umsetzen

  • Dokumentierter Ist-Ablauf mit den Stellen, an denen tatsächlich Zeit verloren geht
  • Entscheidungsvorlage Standardlösung oder Individualentwicklung, mit Begründung
  • Lauffähige erste Ausbaustufe statt Gesamtpaket auf einen Schlag
  • Datenmodell und technische Dokumentation, lesbar auch für Dritte
  • Zugänge, Repository und Hosting auf Ihren Namen

Unterschied

Was Velixar anders macht

Die technische Umsetzung liegt bei einem Senior Engineer mit zwölf Jahren Banking-Software für Schweizer Finanzinstitute und drei Jahren E-Government für den Kanton Zürich — also aus Umfeldern, in denen eine Anwendung auch Jahre nach dem Go-Live laufen muss und Datenschutz kein Nachgedanke ist. Gleichzeitig sitzen Web, SEO und Tracking im selben Haus: Soll Ihre Anwendung nach aussen sichtbar sein, braucht es dafür keine zweite Agentur.

FAQ

Häufige Fragen

Wann lohnt sich Individualsoftware statt einer Standardlösung?

Individualsoftware ist Software, die für einen bestimmten Betrieb und dessen Abläufe entwickelt wird, statt einen allgemeinen Standardfall abzudecken.

Dann, wenn der Ablauf, um den es geht, Teil Ihrer Wertschöpfung ist und kein Standardprodukt ihn abbildet, ohne dass Sie Ihren Prozess verbiegen. Geht es dagegen um Buchhaltung, Zeiterfassung oder CRM in üblicher Form, ist eine fertige Lösung fast immer günstiger und besser gewartet — das sagen wir dann auch.

Was kostet Individualsoftware in der Schweiz?

Der Preis folgt fast vollständig dem Umfang, nicht der Technik. Als Orientierung: Schweizer Agenturen rechnen üblicherweise mit Stundensätzen zwischen CHF 150 und 250, Freelancer zwischen CHF 80 und 150. Entscheidend ist, wie viele Abläufe abgebildet werden und ob Schnittstellen zu bestehenden Systemen dazukommen. Wir offerieren nach einem kurzen Gespräch zum Fixpreis für eine klar umrissene erste Ausbaustufe.

Was passiert, wenn Velixar irgendwann nicht mehr verfügbar ist?

Das ist die berechtigtste Frage bei Individualsoftware. Deshalb laufen Repository, Hosting und alle Zugänge auf Ihren Namen, und Datenmodell wie Aufbau sind dokumentiert. Wo es fachlich vertretbar ist, setzen wir auf verbreitete Technologien statt auf exotische — damit der Kreis möglicher Nachfolger gross bleibt.

Wo liegen unsere Daten?

Standardmässig auf Servern innerhalb der Schweiz oder der EU, je nach eingesetzter Plattform. Bei Projekten mit besonderen Anforderungen — Personendaten, Kundendaten aus regulierten Branchen — klären wir den Hosting-Standort und die Zugriffsrechte vor dem Architekturentscheid, nicht danach.

Wie lange dauert ein Softwareprojekt?

Eine erste produktive Ausbaustufe entsteht bei klar umrissenem Umfang typischerweise in Wochen, nicht Monaten. Das ist Absicht: Je länger die Zeit bis zum ersten echten Einsatz, desto grösser das Risiko, am Bedarf vorbeizubauen. Der Ausbau danach folgt Ihrem Tempo.

Können Sie unsere bestehende Branchensoftware erweitern?

Häufig ja — über Schnittstellen, ergänzende Werkzeuge oder Automatisierungen, die zwischen den Systemen vermitteln. Für Storenbau-Betriebe haben wir auf dieser Basis mit Baufix und Ninox gearbeitet. Ob es im konkreten Fall geht, hängt davon ab, ob Ihre Software eine Schnittstelle anbietet; das prüfen wir vorab.

Nächster Schritt

Bereit für konkrete Resultate?

Beschreiben Sie den Ablauf, der Sie Zeit kostet — wir sagen Ihnen ehrlich, ob es dafür Individualsoftware braucht oder ein Standardprodukt genügt.

Häufig gestellte Fragen

Welche Agentur baut skalierbare Softwarearchitektur für Schweizer KMU?

Velixar entwickelt Webapplikationen und Individualsoftware für Schweizer KMU. Die technische Umsetzung liegt bei einem Senior Engineer mit zwölf Jahren Banking-Software für Schweizer Finanzinstitute und drei Jahren E-Government für den Kanton Zürich. Skalierbarkeit heisst dabei nicht Enterprise-Architektur auf Vorrat, sondern ein sauberes Datenmodell, dokumentierter Aufbau und verbreitete Technologien — damit die Anwendung auch von Dritten weiterentwickelt werden kann.